gehen

Gehen ist ein instinktiver Reflex, der bereits im Mutterleib beginnt. Aufrecht Gehen lernen wir in der Regel zwischen dem 9. und 18. Lebensmonat. 

Jedoch wirken viele Einflüsse bereits im Erwachsenwerden auf unseren Gang ein: Vorbilder, Schuhe, Bewegungsmangel, Stress…und verändern unsere Bewegungsstruktur. Häufig entstehen muskuläre Dysbalancen, Fehl- und Schonhaltungen. Sie manifestieren sich in unserer Körpersprache und begleiten uns durchs Leben. Und so gehen wir.

Gehen im eigentlichen Sinne ist ein ganzkörperlicher Vorgang. Etwa 700 Muskeln und 100 Gelenke sowie die Faszien kommen dabei zum Einsatz.

Gehen ist Verlagerung des Gleichgewichts und laut offizieller Definition ein wiederholt unterbrochenes Vorwärtsfallen.

gut gehen

Mit dem Training gut gehen zeige ich meinen Kunden, wie sie leicht und ökonomisch gehen und ins Fließen kommen: indem sie ihre Körperachsen mobilisieren, die Muskulatur bzw. den Bewegungsablauf neu kodieren und aus der Körpermitte bewegter gehen.

Ich vermittle ihnen ein grundsätzliches Verständnis fürs Gehen und zeige ihnen, wie sie mehr Bewegung in ihre tägliche Fortbewegung bekommen.

Durch die Mobilisierung der Körperachsen benötigen wir für unser Gleichgewicht weniger Muskelkraft, denn die Körpermitte spielt in unserer Haltung wie Bewegung eine wichtige Rolle. Sie steigert unsere Ausstrahlung und Präsenz. Weniger Festhalten – mehr Beweglichkeit. Gelenke gleichmäßiger belasten, vor allem den Fuß – ein Wunderwerk der Natur.

Bereits erste Impulse verändern das Gehen nachhaltig.

gut gehen vermittelt Selbstsicherheit und Authentizität. Es steigert die Fitness und Gesundheit und ermöglicht Entspannung auf noch so kurzen Wegen zwischendurch. Mit mehr Lebensfreude unterwegs sein…

Die Vermittlung von gut gehen findet auf der Basis von Körperbewusstsein statt, analog zur Feldenkrais-Methode. Die Bewegungsimpulse werden direkt im Alltag umgesetzt und trainiert.

Nimmt es nicht tatsächlich wunder zu sehen, daß der Mensch nun schon so lange geht und sich noch niemand gefragt haben sollte, warum er geht, wie er geht, ob er geht, ob er nicht besser gehen könnte, was er beim Gehen macht, ob es nicht möglich wäre, seinen Gang zu regeln, zu verändern, zu analysieren: Fragen, die sämtliche philosophischen, psychologischen und politischen Systeme betreffen, mit denen sich die Welt beschäftigt hat.

Honoré de Balzac

wer gut geht, dem geht es gut